AdWords: Durch A/B Tests die Klickpreise senken

Bezahlte Suchmaschinenwerbung spült schnell umfangreich Traffic auf die Seiten von Shops oder Dienstleistern. Die dabei entstehenden Kosten können jedoch außer Kontrolle geraten und für einen schlechten Return-On-Investment (ROI) sorgen. A/B Tests helfen, die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von SEM-Anzeigen bei Adwords und Co zu testen und die Klickpreise zu senken.

Effektive Werbeanzeigen durch Tracking und Tests finden

Suchmaschinenanzeige ist nicht gleich Suchmaschinenanzeige, es gibt bisweilen starke Performanceunterschiede. Manche Anzeigen sind gewinnbringend, andere verbrennen regelrecht das Werbebudget bei Adwords oder vergleichbaren Angeboten. Durch Tests lassen sich gute von schlechten Varianten unterscheiden. Sinnvoll ist es dabei, mit der Conversion Optimierung die A/B Tests von den Anzeigen auch auf die Zielseiten auszuweiten. Auf diese Weise können meist auch die Conversionrate und der Qualitätsfaktor der Zielseiten gesteigert werden.

Es spielen bei Suchmaschinenanzeigen natürlich auch die genaue Wortwahl und die gebuchten Keywörter eine Rolle. Pauschale Aussagen in Hinsicht auf Kosten und Wirksamkeit sind praktisch nicht möglich. Durch A/B Tests sind jedoch passende Anzeigen auffindbar. Ebenso können einzelne Kampagneneinstellungen getestet werden. Hierzu zählen unter anderem:

  • Keywörtermatching
  • Ausrichungsmethoden (Standort, Suchabsicht)
  • Endgerät (Mobil, ortsgebunden)
  • Gebotsoptionen

Google Adwords bietet viele Optionen und von Hause aus gute Möglichkeiten, die Anzeigenpreise durch A/B Tests zu optimieren. Die Anzeigen müssen hierzu lediglich mit den entsprechenden Optionen eingepflegt und geschaltet werden. Feintuning ist dabei auch bei den gebuchten Keywörtern, Match-Optionen und der Wortwahl in der Anzeige möglich.

Es ist für A/B Tests ratsam, die Google Empfehlung, die Anzeigen für den Test gleichmäßig zu schalten, zu beachten. Eine performanceoptimierende Anzeigenschaltung liefert keine validen Daten für einen A/B Test in der Anzeigenschaltung. Wird dies beachtet, ist es mit etwas Erfahrung möglich, Anzeigen mit günstigen Klickpreisen und guten Klickraten zu finden. Die Performance der Anzeigen kann praktisch der Adwords-Administrationsoberfläche entnommen werden. Den Klickpreis als einziges Kriterium zu nutzen, kann allerdings wirtschaftlich gefährlich sein.

Ein fiktives Praxisbeispiel für die SEM Optimierung

Wenn zum Beispiel Anzeige A für eine große Auswahl bei 100 Klicks Kosten von 100 Euro generiert und Annonce B für günstige Preise hingegen das Budget für 100 Klicks mit 50 Euro belastet, liefert die zweite Anzeigenvariante den günstigeren Traffic. Um die Klickpreise zu senken, muss so nur noch die erste Anzeige aus dem Anzeigenpool entfernt oder zumindest deaktiviert werden.

Aussagekräftiger werden die Tests, wenn auch die Conversionsrate einbezogen wird. Unter Umständen kann das Ergebnis dann sogar ganz anders aussehen. Konvertiert Anzeige B mit 10 Prozent und einem durchschnittlichen Warenkorb von 10 Euro, so geniert die Anzeige einen Umsatz von 100 Euro und kostet dabei 50 Euro. Wenn Anzeige A lediglich mit 3 Prozent und einem durchschnittlichen Warenkorb von 300 Euro konvertiert, liefert diese Annonce einen Umsatz von 900 Euro bei 100 Euro Kosten. Die Anzeigenperformance und die Conversionsrate können dabei über Webtrackinglösungen zusammengeführt werden, um Anzeigen zu schalten, die günstigen Traffic und eine gute Conversionrate liefern. Zudem sollten auch noch Traffic, Rückläufer und Stornoquoten beachtet werden. Kompetente SEM Agenturen helfen Online Shops und Dienstleistern, die nötigen Daten zu erheben und für das Controlling zusammenzuführen.

One Response to AdWords: Durch A/B Tests die Klickpreise senken

  1. [...] so kann eine visualisierte, übermäßige Auswahl abschrecken oder auch anziehen. Daher sind dazu A/B Tests gefragt. Implementierungen, die auf den mobilen Endgeräten für jedes Untermenü des Mega [...]

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