Kauf auf Rechnung in Onlineshops – beliebteste Bezahlmodalität

Kauf auf Rechnung für Onlineshops

Kunden sind für den Erfolg eines Onlineshops notwendig, weswegen die angebotenen Zahlungsmodalitäten ausschlaggebend sind. Das Bezahlen von Einkäufen auf Rechnung innerhalb von vierzehn Tagen ist neben der Ratenzahlung die beliebteste Zahlungsweise bei Kunden. Trotz der Beliebtheit bei Kunden sind Onlineshop-Besitzer gut beraten, vor einem Anbieten dieser Bezahlvariante die Vor- und Nachteile gründlich abzuwägen. Der Kauf auf Rechnung ermöglicht einem Kunden das Erhalten und Testen der bestellten Ware für bis zu vierzehn Tage. Für den Shopbesitzer bedeutet dies eine Zeit des Wartens und der Unsicherheit. Kunden, die Ware bestellen und diese nicht bezahlen können oder wollen, nutzen das Bezahlen auf Rechnung bevorzugt. Drei Mahnungen und gegebenenfalls die Hilfe von einem Rechtsanwalt ist notwendig, um Nichtbezahler dazu zu bewegen offene Summen zu begleichen. Doch auch diese Maßnahmen sind keine Garantie dafür, dass die offenen Summen irgendwann auf dem angegeben Konto eingezahlt werden.

Die Zahlmodalität „Kauf auf Rechnung“ regt viele Verbraucher zum Kaufen an

Statistiken haben offenbart, dass Onlineshops die die Zahlweise Kauf auf Rechnung anbieten, bis zu achtzig Prozent weniger Kaufabbrüche aufweisen. Die Vor- und Nachteile dieser beliebten Zahlungsmodalität sind der Grund, weswegen Onlineshop-Besitzer nach einem optimalen Schutz gegen Nichtbezahler suchen. Verschiedene Lösungen stehen zur Verfügung, um sich vor offenen Posten zu schützen. Die von den Kunden angegeben Daten können einen Hinweis auf Nichtbezahler sein. Firmen-Adressen, Festnetznummern, das Bundesland sowie Privatadressen sind Anzeichen für Kunden, die es mit ihrem Einkauf ehrlich meinen. Bei der Angabe von sogenannten Freemail-Adressen und Kunden aus dem Ausland ist vorsichtig geboten. Eine andere Möglichkeit der Vorgehensweise ist, dass ein Bezahlen auf Rechnung erst ab der zweiten oder dritten Bestellung angeboten wird. Das Zahlverhalten bei den ersten zwei Bestellungen kann einen deutlichen Hinweis sein, um Nichtbezahler zu erkennen. Eine weitere Variante sind Kriterien, die von der sozialen Marktwirtschaft festgelegt wurden, und offenbaren sogenannte Risiko-Regionen. Als Risiko-Regionen gelten Landkreise, in denen auffällig viele Nichtbezahler festgestellt wurden sind.

Bonität der Kunden im Vorfeld überprüfen

Eine weitere Möglichkeit, um sich vor Nichtbezahlern zu schützen. Ist das Überprüfen der Kundenbonität. Bei dieser Lösungsvariante ist es notwendig, die von den Kunden angegeben persönlichen Daten, mithilfe der SCHUFA, zum Beispiel zu überprüfen. Neben der Schufa-Auskunft existieren noch andere Unternehmen wie zum Beispiel Bürgel, um Kundendaten vor einem Versenden der ausgewählten Ware zu überprüfen. Eine Anfrage bei diesen Unternehmen ist in der Regel mit Kosten verbunden. Die Höhe der Kosten wird von dem geschlossenen Vertrag beeinflusst, der zwischen einem Onlineshop – Besitzer und dem Unternehmen im Vorfeld geschlossen wird. Trotz des größeren Aufwandes in Form von anfallenden Zusatzkosten und notwendiger Eigeninitiative ist das Überprüfen der Kundenbonität eine effektive Maßnahme gegen Nichtbezahler. Wer sich für ein Installieren aktueller Programme von Bürgel entscheidet, kann die Kundendaten direkt eintragen und erhält binnen weniger Augenblicke eine Antwort. Der Zeitaufwand bei dem Nutzen moderner Softwareprogramme ist deutlich geringer. Die Kosten fallen bei jeder Anfrage an sind jedoch in der Regel niedrig und nutzerorientiert. Das Ziel einer Bonitätsauskunft ist in Erfahrung zu bringen, bis zu welcher Summenhöhe der Kunde seine Rechnungen begleicht. Jeder Shopbetreiber kann mit den Auskünften der Kundenbonität individuell entscheiden, ob der Kunde die ausgewählte Ware zu den gewünschten Bedingungen erhalt oder eine Vertragsveränderung notwendig ist.

Factoring für Onlineshops

In den letzten Jahren haben sich viele Zahlungs-Dienstleister auf dem Markt etabliert, die die Rechnungen bzw. offene Posten für eine bestimmte Vergütung aufkaufen. Weitere Diesntleister wie z.B. SofortBank mit Rechnung by Sofort, PayPal mit BillSafe, Klarna Rechnung und Paymorrow übernehmen den ganzen Ablauf von der Bonitätsprüfung bis zur dem Mahnverfahren für Sie und zahlen dabei die Rechnungssummen in der Regel ein mal pro Woche aus. Das Risiko ist somit vollständig eliminiert. Dafür werden einige Prozente von der Rechnungssumme für den Dienstleister fällig. Hierfür werden wir für Sie einen Blogbeitrag – Teil 2 in der naher Zukunft veröffentlichen.

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