Mobile Design Falle Mega Drop-Down Menüs

Mega Drop-Down Menüs sind ein fester Bestandteil in vielen Usability- und Conversion optimierten Designs – zu Recht. Doch für mobile Seiten können die beliebten Elemente zur Navigation eine Usability-Falle sein. Die Mega-Menüs sind für mobile Endgeräte nicht von Grund auf schlecht. Die Qualität der Menüs hängt aber essentiell von einer professionellen Implementierung ab. Es ist also eine mobile-taugliche Programmierung gefragt, um der Design- und Usability-Falle zu entgehen.

Auf dem Desktop ein Booster

Mega Drop-Down Menüs sind bekannterweise als Navigationshilfen einer der Usability Booster überhaupt und dadurch oft auch gleich noch Conversion Lifter. Einen prominenten Fürsprecher finden sie in niemand Geringerem als Jakob Nielsen. Ein Freund der internen Verlinkung sind die Menüs ebenfalls, sorgen sie ähnlich wie ein Conversion Footer doch für reichlich interne Links.

Implementierung entscheidet über Erfolg bei Mobile

Auf dem Desktop ist mit den gängigen Lösungen kaum ein Problem zu erwarten, außer der Name wird zum Programm. Wird das Mega Drop-Down gnadenlos mit Einträgen überladen, kann sich der User nicht mehr im Menü orientieren. Auf mobilen Endgeräten kann das leicht anders aussehen. Die Implementierungen von Mega Drop-Downs für Tablet-PC und Smartphone fallen unterschiedlich aus. Neben guten Lösungen wie menu-aim gibt es auch einige schlechte Lösungen. Manche vergisst sogar, dass auf Tablets und Smartphones Hoover-Effekte vielfach nicht genutzt werden können. Die Navigation erlebt dann einen Fallback auf eine klassische Kategorienavigation. Und diese ist häufig zu allem Überfluss noch schlecht organisiert. Verlassen die Webseitenmacher sich doch auf das Mega Drop-Down. Die Folge ist eine schlechte User-Experience. Die wachsende Zahl der mobilen Nutzer wird regelrecht vor den Kopf gestoßen. Häufig sind Absprünge die Folge.

Mehrere Stolpersteine

Auch andere Ansätze in der Implementierung bergen Gefahren. Der nächste Punkt ist schlichtweg eine physikalische Grenze: Da auf den kleinen Displays weniger Platz für das bildschirmfüllende Menü bleibt, muss dieses abgespeckt werden. Schnell bleiben so nur wenige Einträge übrig. Der auf dem Desktop genutzte Effekt geht verloren. Wird versucht, dies mit Informationen wie der Artikelanzahl zu kompensieren, so kann eine visualisierte, übermäßige Auswahl abschrecken oder auch anziehen. Daher sind dazu A/B Tests gefragt. Implementierungen, die auf den mobilen Endgeräten für jedes Untermenü des Mega Drop-Downs gleich extra eine Seite laden, sind ebenfalls Usability-Fallen. Das sorgt für eine wenig komfortable Navigation und für unnötigen Traffic.

Responsive Design für gute Menüs gefragt

Die Lösung lautet Responsive Design – und zwar explizit auch für das Mega-Menü. Programmierer, die ein solches Menü selbst implementieren wollen, erhalten mit Bibliotheken wie http://modernizr.com/ das nötige Rüstzeug. Dabei gilt es zu beachten, dass die Menüs nicht unnötig Kategorieseiten laden. Mit menu-aim steht eine professionelle Lösung zur Verfügung und die Webseiten http://www.queness.com/post/13093/responsive-mobile-navigation-menumethods-and-solutions und http://www.ejhansel.com/a-responsive-drop-down-navigation-menu/ liefern Beispiele und Informationen über Lösungsansätze und Wege.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


zwei × 8 =

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>