Neues Pinguin-Update macht SEO anspruchsvoller

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Mit den Pinguin Updates rüttelt Google die SEO-Szene regelmäßig auf. Bei dem kürzlich erfolgten Penguin 2.0 Update ist das nicht anders. Unter den Verlierern befinden sich auch diesmal wieder namhafte Seitenbetreiber. Umdenken ist bei vielen Projekten angesagt. Nach dem Update ist jetzt Branding verstärkt ein Thema. Plumpe Keyoword-Kombis werden vermehrt zum Problem. Wir geben Tipps, wie Webmaster erfahren, ob Sie von Penguin 2.0 betroffen sind, welche Recovery-Strategien ratsam sind und was künftig beim SEO beachtet werden sollte.

Abstrafung durch Penguin 2.0?

Läuft ein Projekt nicht, wird von unerfahrenen Betreibern schnell der Peguin als Ursache herangezogen. Doch dieser muss gar nicht die Ursache für ein schlechtes Ranking sein. Um blinden Aktionismus zu vermeiden ist es ratsam, vor dem Einleiten von Recovery-Aktionen zu prüfen, ob das Update wirklich die Ursache ist. SEO Tools helfen dabei. Die präsentierten Daten gilt es allerdings gründlich zu analysieren. Viele Tools markieren Updates in den Charts, wenn diese mit einem Sichtbarkeitsabfall verbunden werden können. Ein Garant, dass der Pinguin Ursache des Problems ist, ist dies nicht. Es gilt genau zu prüfen, ob das Linkbuilding und verwendete Anchor-Texte zur Abstrafung passen. Dabei kann es hilfreich sein, die eigene Seite mit einem Gewinner des Updates zu vergleichen. Wie das geht, zeigt Hans Kronenberg auf dem Sistrix-Blog ausführlich und gut erläutert in einem Video.

Was tun – Recovery-Maßnahmen

Ist eine Seite durch den Penguin beeinträchtigt, drückt sich dies im Allgemeinen in einer schlechten Sichtbarkeit in den SERPs aus. Entsprechend wenige Seitenbesucher kommen dann über die Suchergebnisse bei Google. Gerade Shops und E-Commerce Seiten kostet dies meist bares Geld. So gilt es, die Offpage Optimierung einem Audit zu unterziehen. Sprich: die Links und deren Linktexte unter die Lupe zu nehmen.

Insbesondere bezahlte Links und Sponsored Posts zählen zu den Kandidaten, die Google nicht mag. Doch auch andere Linkklassiker sollten geprüft werden. Dazu zählen vor allem sidewide Links sowie Links aus dem Footer einer Seite. Ebenfalls sind Links aus Linkverzeichnissen ein heikles Thema, genauso wie Links von ausgelisteten Seiten, von Linkbuildingseiten und -Blogs. Ganz oben auf die To-Do Liste gehören dabei Links mit über-optimierten Linktexten. Gerade auf diese reagiert Google zunehmend empfindlich. Brandlinks kommen in natürlichem Maße hingegen meist gut bei der Suchmaschine an.

Strategien für die Zukunft

Eine Bad Neighbourhood muss zwingend vermeiden werden. Der Blick, wo Links herkommen und was verlinkt wird, der wird der aktuellen Entwicklung folgend zunehmend wichtiger. Die Offpage Suchmaschinenoptimierung muss für einen nachhaltigen Erfolg professionell sein. Fehler bei den Linkquellen oder Linktexten werden nicht selten empfindliche Folgen haben. Dies zu vermeiden, wird insbesondere bei größeren Projekten ein gutes Management und sorgfältige Planung benötigen. Insbesondere Seo-Tools in geübten Händen bieten dabei Unterstützung. Linkbuilding-Strategien sind längst nicht mehr nur mit einem Linkkauf realisierbar, dies ist ein Modell aus der Vergangenheit.

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