Organische Suchergebnisse verlieren Traffic

Suche im Web

Platz 1 bei Google verliert Traffic. Das spüren derzeit viele Webseitenbetreiber und es ist keine Einbildung. In einem aktuellen Report legt das Online Marketing Network Chitika dies handfest dar.

Die Ursachen sollten bei einem genauen Blick auf die SERPs sogar für Laien erkennbar sein: Vor ein paar Jahren noch dominierten die organischen Einträge die SERPs. Heute teilen sich nicht mehr nur die klassischen organischen Einträge und Adwords-Anzeigen den Platz auf den Seiten von Google. Technologien wie Google PLA (Shopping), Places, News und Maps fordern Ihr Stück vom Kuchen. Fazit: Wer nicht auf Traffic verzichten will, muss sich breit positionieren und das Google Portfolio bestmöglich nutzen.

Immer mehr Google Technologien drängen auf die SERPs

Google verändert sich und produziert regelmäßig neue Produkte. Manche davon sind ein Flop. Andere etablieren sich und bekommen ihren Platz in den SERPs. Allerdings sind dies längst nicht mehr nur ein paar gelegentlich präsentierte Einträge. Die Technologien haben einen festen Platz und sammeln so ordentlich Traffic ein. Traffic, der von den Webseitenbetreibern vielfach für bares Geld gekauft werden muss und das Splitten der Marketing-Aktivitäten auf mehrere Google Technologien einfordert.

Product Listing Ads als kostenpflichtiger Nachfolger für Google Shopping ist ein aktuelles Beispiel für die Entwicklungen bei Google. Damit zeigt der Suchmaschinengigant, wie aus einem beliebten kostenlosen Service ein kostenpflichtiger Dienst gebaut wird. Aber noch mehr: Adwords Anzeigen über den organischen Suchergebnissen haben zudem inzwischen einen festen Platz auf den Ergebnisseiten. Und ihnen wird auch immer mehr Platz an einer wertvollen Stelle zugestanden.

Mobile wirkt als Hebel

Durch Smartphones und Tablet PCs ist der organische Traffic kein leichtes Brot mehr für Webseitenbetreiber. Mit den neuen Endgeräten schrumpfen die Displays. Die Geräte für das mobile Surfen haben kleine Displays und lassen so wenig Platz für die organischen SERPS-Einträge im Above-the-Fold Bereich.

Wie eng es für die organischen Suchergebnisse wird, zeigt eindrucksvoll eine Berechnung in dem Blog http://blog.tutorspree.com/post/54349646327/death-of-organic-search. Auf einem 13 Zoll Macbook bleiben dem Artikel zufolge ohne Scrollen für die Suche “auto mechanic” gerade einmal 13 Prozent des sichtbaren Bereiches für organische Einträge. Bei der Suche nach “Italian Restaurant” sind es sogar nur 7 Prozent und auf dem iPhone kann je nach Standort für die Suche “Italian Food” ohne Scrollen leicht sogar gar kein organisches Ergebnis zu sehen sein.

Nutzung aller Kanäle ist gefragt

Webseitenbetreiber sind nun gefragt, auf die Entwicklung zu reagieren. Wer hier schnell ist, kann von der Entwicklung profitieren. Doch nicht alle Konkurrenten bleiben am Ball. So werden mit den neuen Technologien auch Chancen auf gute Positionen geschaffen. Organisch sind diese allerdings vielfach nicht mehr. Mit Kosten für Anzeigen muss daher meist kalkuliert werden. Durch die Kombination einer Adwords Optimierung und Conversion Optimierung werden diese gebändigt. Auf die wenigen organischen Plätze sollte jedoch nicht verzichtet werden. Nur wer fleißig ist und mit der Zeit geht, kann das maximale Potenzial ausschöpfen.

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