Kategorie:  Recht

Die neue Button Regelung für deutsche Onlineshops

Am 02.03. 2012 hat der Bundestag ein neues Gesetz beschlossen, dass die Nutzung von Buttons regelt. Eine Berücksichtigung der neuen gesetzlichen Regelung ist seit dem Juni 2012 ein Muss. Der vorgelegte Gesetzesentwurf ist überraschend mithilfe einer breiten Mehrheit bewilligt worden. Unter BT-Drucksache 17/8805 ist die überarbeitete und neu beschlossene Gesetzesfassung zu finden. Der von der Bundesregierung eingereichte Entwurf besitzt den Namen „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr und zur Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes“. Das Ziel der gesetzlichen Veränderung ist es den Käufer effektiv und dauerhaft zu schützen. Nicht selten wurden sogenannte Buttons eingesetzt, um eine Ersparnis anzupreisen, was sich im Nachhinein als Kostenfalle offenbarte. Hauptsächlich versteckte Leistungen und Service kamen zum Einsatz, um die Reduzierung der Preise deutlich höher wieder hereinzuwirtschaften. Gerade im Internet wurde diese Form des Betrugs häufig eingesetzt, weswegen man sich gezwungen sah zu handeln, um den Verbraucher zu schützen. Der „überarbeitete“ Gesetzesentwurf beinhaltet auch eine einheitliche Regelung der europäischen Verbraucherrechtlinie 2011/83/EU.

Kauf auf Rechnung für Onlineshops

Kauf auf Rechnung in Onlineshops – beliebteste Bezahlmodalität

Kunden sind für den Erfolg eines Onlineshops notwendig, weswegen die angebotenen Zahlungsmodalitäten ausschlaggebend sind. Das Bezahlen von Einkäufen auf Rechnung innerhalb von vierzehn Tagen ist neben der Ratenzahlung die beliebteste Zahlungsweise bei Kunden. Trotz der Beliebtheit bei Kunden sind Onlineshop-Besitzer gut beraten, vor einem Anbieten dieser Bezahlvariante die Vor- und Nachteile gründlich abzuwägen. Der Kauf auf Rechnung ermöglicht einem Kunden das Erhalten und Testen der bestellten Ware für bis zu vierzehn Tage. Für den Shopbesitzer bedeutet dies eine Zeit des Wartens und der Unsicherheit. Kunden, die Ware bestellen und diese nicht bezahlen können oder wollen, nutzen das Bezahlen auf Rechnung bevorzugt. Drei Mahnungen und gegebenenfalls die Hilfe von einem Rechtsanwalt ist notwendig, um Nichtbezahler dazu zu bewegen offene Summen zu begleichen. Doch auch diese Maßnahmen sind keine Garantie dafür, dass die offenen Summen irgendwann auf dem angegeben Konto eingezahlt werden.