Webdesign per Browser für unterschiedliche Geräte testen

Responsive Webdesign ist nicht nur ein aktueller Modebegriff. Der Boom der mobilen Endgeräte ist längst die Realität, der sich Betreiber von Webseiten stellen müssen, wenn sie Besucher nicht verlieren und vergraulen wollen. Daher sollten Webseiten heute auf unterschiedlichen Geräten bei vielfältigen Bildschirmauflösungen gut aussehen und funktional sein. Wie die Webseiten auf diversen Geräten aussehen, ist den Eigentümern oft gar nicht bewusst. Kostenlose Online Tools helfen, diese Erfahrung im Browser auf Knopfdruck einfach und schnell selbst zu erleben.

Die steigende Zahl der mobilen Endgeräte definiert neue Anforderungen

Das mobile Web boomt. Das gilt auch weiterhin und so wächst die Zahl der Nutzer mit Endgräten, deren Bildschirmgrößen und Auflösungen ganz anders sind als jene von PC und Notebook. Schriftgröße, Darstellung und Navigation können auf dieser Hardware gänzlich anders sein als auf einem großzügigen Display. Und das wirkt sich erheblich auf die User Experience aus.

Seiten, die nicht auf die neuen Anforderungen angepasst sind, haben schnell mit hohen Absprungraten oder gar sinkenden Positionen in den Suchergebnisseiten zu kämpfen. Denn auch die Suchmaschinenbetreiber reagieren inzwischen auf die Anforderungen der wachsenden, mobilen Kundschaft.

Tests sind per Browser möglich

Der Test der eigenen Website ist dabei denkbar einfach: Dieser kann per Desktop-PC im Browser durchgeführt werden. Spezielle Online Tools helfen dabei und sind sogar für Laien leicht zu bedienen. Die zeitsparenden Tools erlauben, den Test auf Knopfdruck zu starten.

Bei Matt Kersleys Testwerkzeug für Webseiten genügt es, in ein Eingabefeld die URL der zu testenden Seite einzutragen und Enter zu drücken. Schon wird die Website mit unterschiedlichen Viewport-Größen im Browserfenster geladen. Anschließend kann das Ergebnis begutachtet werden.

Optisch etwas schicker realisiert die Website http://www.jamus.co.uk/demos/rwd-demonstrations/ eine ähnliche Funktionalität. Auf dieser Seite von Jamie Reynolds ändert der Nutzer die Vorschau für unterschiedliche Endgerätetypen ganz einfach per Mausklick. Dabei stehen Darstellungen im Hoch- und Querformat zur Auswahl.

Technischer Check vom W3C

Einen analytischen und technischen Check bietet zudem noch der W3C mobileOK Checker. Zielgruppe für dieses Tool ist vor allem der professionelle Webdesigner. Auf einen optischen Eindruck, wie die mobile Seite dargestellt wird, muss der Nutzer hier allerdings verzichten. Einen Augenblick Zeit muss der Tester ebenfalls mitbringen.

Für die Analyse benötigt die Website meist etwas länger als die Viewport-Lösungen. Dafür liefert der Checker jedoch detaillierte Informationen über den Handlungsbedarf. Problemstellen werden identifiziert und aufgelistet und Best Practice Tipps gibt das W3C Tool seinen Anwendern ebenfalls noch mit auf den Weg.

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