Adwords effektiv und rentabel nutzen

Adwords ist ein guter und schneller Weg, um qualifizierte Besucher auf eine Website zu bekommen. Die Kosten können für den Werbetreibenden allerdings schnell zum Problem werden. Um dies zu vermeiden gilt es, Adwords Kampagnen per Conversion Tracking zu überwachen und den Erfolg messbar zu tracken. Den einmaligen Umsatz für die Rentabilität zu Grunde zu legen, kann sich allerdings als Fehler erweisen. Schließlich kauft so mancher Kunde nicht nur einmal. Der Customer Lifetime Value – kurz CLV – verspricht wirtschaftlich viel sinnvoller für die Rentabilität zu sein.

Tracking für wirtschaftlichen Erfolg unerlässlich

Adwords ist ein schneller und effektiver Weg, um für eine Website qualifizierten Traffic zu generieren. Bei der richtigen Wahl der Keywörter als Basis für die Anzeigenschaltung kommen Kunden mit einem konkreten Anliegen auf die Shop- oder Unternehmensseite. Ohne Risiko ist die Werbung beim Suchmaschinenprimus allerdings nicht. Die Suchmaschinenwerbung kann je nach Keyword und Branche durchaus auch einmal mehrere Euro Kosten pro Klick kosten. Wer einfach nur Anzeigen schaltet, kann schnell viele Euro Werbekosten regelrecht im Web versenken. Ohne ein Conversion Tracking, das überwacht, welche Anzeigen zum Erfolg – also zum Sale oder Lead – führen und das Herausfiltern von unrentablen Anzeigen und Keywörtern, ist die Suchmaschinenwerbung wirtschaftlich nicht möglich.

Customer Lifetime Value als Basis für Rentabilitätsberechung verwenden

Die Conversion Rate allein entscheidet nicht darüber, ob eine Anzeigenkampagne rentabel ist. Nur einen Sale als Basis für die Rentabilitätsberechnung zu Grunde zu legen ist kurzsichtig. Der Customer Lifetime Value ist ein passenderes Maß, um die Rentabilität zu bestimmen. So werden zum Beispiel auch Kunden rentabel, die erst mit dem zweiten Einkauf „in die Gewinnzone“ kommen. Für den Unternehmer erweitert diese Betrachtungsweise auch das Budget und den Spielraum bei den bezahlten Suchmaschineneinträgen.

Besucherquellen detailliert betrachten

Es macht oftmals Sinn, die gebuchten Keywörter detailliert zu betrachten, um unrentable Schlüsselwörter und Keyphrasen herauszufiltern und gewinnbringende Keywörter zu stärken. Dabei ist es besonders wichtig, die Sales über einen langen Zeitraum hinweg einer Quelle zuordnen zu können. So lassen sich Besucherquellen für Kunden mit unterdurchschnittlichem, durchschnittlichem und überdurchschnittlichem (langfristigem) Umsatz finden. Quellen für überdurchschnittlichen Umsatz sind von besonderem Interesse.

Das Prinzip ist ganz einfach:

  • Kunde A kauft 4mal im Jahr für insgesamt 400 Euro ein. Angenommen, die Sales haben eine Rendite (ohne Kosten für die Suchmaschinenwerbung) von 5 Prozent, dann liefert der Kunde 20 Euro Erlös.
  • Kunde B kauft 2mal im Jahr für zusammen 150 Euro ein und die Sales haben ebenfalls die Rendite von 5 Prozent, dann liefert der Kunde mit diesen Käufen lediglich 7,50 Euro Erlös.

Wenn zum Werben des Kunden A 10 Euro in die Suchmaschinenwerbung investiert werden müssen und für Kunde B lediglich 5 Euro, dann trägt A stärker zum Unternehmensgewinn bei als B. Und das auch dann, wenn Kunde A beim ersten Sale gerade einmal 10 Euro Umsatz generiert und damit bei einer Rentabilitätsbetrachtung, die sich auf den ersten Sale des Kunden beschränkt als Verlustgeschäft darstellt. Für Kunden, die Produkte aus dem eigenen Angebot weiterempfehlen, gilt dies analog. Auch hier ist die Rentabilität von Adwords breiter zu betrachten, um überdurchschnittliche Kunden zu identifizieren.

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