Mit dem Conversion Header Absprung- und Abbruchrate optimieren

Der erste Eindruck zählt. Das gilt auch für Online-Shops und deshalb ist gerade der Header ein zentrales Element in der Conversion Optimierung, steht dieser doch auf der Startseite und auf Unterseiten schon beim Laden im Fokus. Das scheinen nur wenige Shopbetreiber beim Design zu beachten. Viele Anbieter verfrachten Trust-Elemente in den Footer, den sich so mancher Webseitenbesucher schon gar nicht mehr anschaut. Aber auch andere Elemente gehören in einen Header, der den Verkauf fördern soll – also die Conversion steigert und die Absprungrate senkt.

Wenige Anbieter nutzen Conversion-optimierten Header

Der Header eines Webshops bleibt praktisch auf (fast) allen Seiten gleich und ist auch noch gleich im Blick des Webseitenbesuchers. Das prädestiniert den Kopfbereich der Seite für verkaufsfördernde Argumente. Genutzt wird dieser Bereich allerdings anähernd optimal von nur wenigen Anbietern. Das zeigt eine Online-Shop Studie von TRG. Die Studie ist dabei sauber ausgearbeitet: Es wurden für die Studie 100 Online-Shops aus unterschiedlichen Branchen unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis ist erschreckend: Nur 4 Shops kombinieren USPs und Gütesiegel und nutzen so einen echten Conversion Header. Gerade einmal 10 Prozent bauen USPs in den Header ein. Mit 7 Prozent setzen noch weniger Anbieter auf Gütesiegel im Kopf der Webseite. Shops, die auf den Conversion Header setzen, heben sich also vom Wettbewerb ab und können sich so oft noch von der Konkurrenz abgrenzen.

Einfaches Prinzip für Conversion-Erfolg

Das Prinzip für den verkaufsoptimierten Kopf der Website ist dabei ganz einfach: Das Logo wird um drei USPs und zwei Gütesiegel ergänzt. Auch sollte sich im Header der Warenkorb und eine Suchfunktion befinden. Abgerundet wird dies durch eine gut sichtbare Kontaktmöglichkeit im Header. Und praktisch ist der Header für mehr Conversions schon fertig.

Bei der Wahl von USPs gilt allerdings nicht, die Devise „Da schreiben wir einfach etwas hin, das passt dann schon.“ Die USPs sind die Argumente, mit denen sich ein Shop von der Konkurrenz absetzt und das Vertrauen der Kunden gewinnt. Daher sollten Online-Shops echte USPs ausarbeiten und im Header listen. Weniger ist dabei mehr, es reichen in der Regel zwei bis vier besondere Leistungen eines Shops.

Mit Gütesiegeln verhält sich die Sache ähnlich. Es gilt Siegel zu wählen, die vielen Nutzern bekannt sind und die gleichzeitig eine gute Reputation haben. Das hilft Shops auch bei Neukunden zu punkten und Vertrauen zu sammeln. Dazu sind in der Regel zwei bekannte Gütesiegel ausreichend. Gute Anbieter in diesem Segment haben einen hohen Bekanntheitsgrad, so dass nicht unzählige Siegel notwendig sind, um Vertrauen beim Großteil der Kunden erzeugen zu können.

Der Warenkorb im Header schafft Übersicht. Kunden erkennen schnell und ohne zu scrollen, wo es zum Checkout geht. Eine Hotline – im Idealfall kostenlos oder zumindest mit einer günstigen Telefonnummer realisiert – im Header verhindert leicht, dass ein Kunde mit Fragen abspringt, sprich: den Shop einfach verlässt und auf einer anderen Seite nach einer Antwort sucht.

Ein solcher Header hat geballte Conversion Power. Die Nutzer finden Kontakt, Trustelement und Argumente für den besuchten Shop. Das senkt bis auf wenige Ausnahmen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Käufer dem Shop den Rücken zudreht und geht. Hotline und Warenkorb schaffen Übersicht und machen das Nachfragen leicht. Kunden mit Fragen finden so leichter einen Weg zur Antwort und soll der Kauf abgeschlossen werden, ist der Start zum Checkout nicht weit. Das kommt insbesondere eiligen Käufern entgegen, die sich nicht lange mit dem Shoppen aufhalten wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


neun × = 81