Mit Transaktionsmails Umsatz steigern

Shopbetreiber verschicken unzählige Mails an die eigenen Kunden. Neben Newslettern sind dies Bestellbestätigungen, Versandinformationen oder auch Passwort-Erinnerungen. Meist sind diese organisatorischen Mails für Online-Shopbetreiber eher Overhead auf der Jagd nach neuen Umsätzen, oft aber auch eine vertane Chance auf weitere Verkäufe. Diese Transaktionsmails erzeugen nämlich – richtig eingesetzt – hohe Responseqouten und können helfen, den Umsatz zu steigern. Auf der Kostenseite sind diese für das Marketing oft noch unscheinbaren Mails zudem richtig günstig. Dank entsprechender Shop-Anpassungen bedürfen die Mails wenig administrativen Aufwands.

Online-Shops treten vielfach mit Besuchern und bereits gewonnen Kunden in Kontakt, ohne dabei wirklich verkaufsfördernd zu kommunizieren. Gemeint sind damit so genannte Transaktionsmails, die zum Beispiel bei Anmeldungen, Stammdatenänderungen oder Bestellungen verschickt werden.

Weitere Beispiele für Transaktionsmails:

    • Registrierung
    • Passworterinnerungen
    • Statusberichte (Liefer-, Versandstatus)
    • Bestellbestätigungen
    • digitale Rechnungen

Hohe Öffnungs- und gute Konversionsraten

Die Öffnungsraten dieser Mails sind dabei hoch. Nur wenige Nutzer beachten die Mails nicht. Das sorgt für Marketingpotenzial bei Transaktionsmails. Laut einer Studie von Experian liegen die Öffnungsraten dieser Mails bei über 45 Prozent und 20 Prozent der Empfänger klicken auch auf Links in der Mail. Bestellbestätigungen, Versandbestätigungen und Rückgabe- bzw. Umtauschmailings erreichen der Studie zufolge Durchschnittswerte von 0,37 bis 0,55 Euro pro Mail. Der branchenübergreifende Durchschnitt von Werbemails wird hingegen mit 0,09 Euro beziffert. Die Konversionsraten sind bei den Transaktionsmails im Schnitt ebenfalls um das Vierfache höher als bei normalen Werbemailings.

Kunden leicht zu aktivieren

In Bezug auf Kaufanreize kommt die Studie zu überraschenden Ergebnissen. Bestell- und
Versandbestätigungen, die ohne Kaufanreize verschickt wurden, hatten bessere Konversionsraten als jene Transaktionsmails, die auf Zugaben wie Gutscheine oder Rabatte gesetzt haben. In der Praxis dürfte es sich jedoch lohnen, regelmäßig durch Tests zu prüfen, ob sich in diesem Punkt das Käuferverhalten ändert.

Sorgfältige Gestaltung lohnt sich

Zu einfach sollten es sich Online-Shop-Betreiber mit den Transaktionsmails nicht machen. Die Aufmachung, Angebotswahl- sowie präsentation und richtige Kundenansprache sind maßgeblich für den Erfolg.

Genauso wie bei anderen Werbemails auch ist es ratsam, die Kunden persönlich und individualisiert anzusprechen. Ein Dank an den Kunden (zum Beispiel für einen Kauf oder die Nutzung des Angebotes) ist eine gute Einleitung für die werbliche Transaktionsmail, die mit guten Responsequoten belohnt wird. Doch nicht nur auf den Text der Mail kommt es an.

Bilder und Links punkten beim Kunden

Durch eine ansprechende Aufmachung der Mail wird die Aufmerksamkeit der Kunden gesteigert. Bilder, Videos und Links zu Social Media Angeboten sind erfolgversprechend. Dabei sollte auch die Corporate Identity gewahrt bleiben. Gute Ergebnisse erzielen Transaktionsmails, in die Navigationselemente eingebettet werden. Mit Cross-Selling Angeboten, die zum Beispiel bei Bestellbestätigungen zum bestellten Produkt passen, sind performante Ergebnisse möglich.

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