Mobile Commerce ist längst ein Must-Have für Shopbetreiber

Die Internetnutzung mit mobilen Geräten steigt in Deutschland seit Jahren rasant, und bisher scheint kein Ende in Sicht. Zahlreiche Studien, wie zum Beispiel die Online Shopping Survey (OSS) 2012 der GfK, belegen den Trend zur mobilen Internetnutzung und zum mobilen Shoppen. Vor allem Smartphone und Tablet-PC sind dabei die Geräte der Wahl. Genutzt werden die mobilen Endgeräte nicht nur unterwegs, sondern durchaus auch zu Hause. Ein Trend, den eCommerce Webseiten nicht verpassen sollten. Rund ein Viertel der mobilen Produktsuchen führen zum Kauf und Warenkörbe beinhalten nicht selten Posten im Gesamtwert von mehreren hundert Euro.

Zahl der Mobile Commerce Konsumenten steigt

Laut der GfK Studie Online Shopping Survey (OSS) 2012 haben im letzten Jahr 2,9 Millionen Kunden per Handy Waren und Dienstleistungen über das Internet geordert. Im Vergleich zum Jahr 2010 hat sich diese Zahl der mobilen Shopper somit mehr als verdoppelt. Und bei insgesamt 41 Millionen Deutschen, die im Internet gekauft haben, nimmt der Mobile Commerce Anlauf auf die 10 Prozentmarke. Über das mobile Internet informieren sich sogar noch mehr. 5,1 Millionen Kunden haben vor dem Online- oder Offline-Kauf per Smartphone Informationen zu Produkten im Internet abgerufen. Nach Einschätzung der Studienherausgeber wird dieser Trend anhalten.

Genutzt wird das Internet nicht nur unterwegs. Wie weitere Studien, Befragungen und Beobachtungen zeigen, nutzen Konsumenten das mobile Internet auch zu Hause, zum Beispiel im Bett, in der Küche oder auch auf dem Sofa. Die mobilen Endgeräte sind bequem und ersetzen teilweise das Surfen am PC.

Tablet-PC Nutzer shoppen in Deutschland üppig

Beim Online Shopping per mobilem Internet geht es nicht nur um kleine Einkäufe. Der Mobile Commerce generiert statte Umsätze. Eine Studie von Forrester Consulting, die im Auftrag des Performance Marketing Anbieters Tradedoubler erstellt wurde, gibt darüber Aufschluss. Nach dieser Studie, die auf der a4uexpo in Barcelona vorgestellt wurde, haben Konsumenten in Deutschland, Schweden, Frankreich und Großbritannien beim mobilen Kauf per Tablet-PC einen Warenkorb mit einem durchschnittlichen Höchstwert von 280 Euro. Beim Shoppen per Smartphone liegt der gemittelte Höchstwert bei 205 Euro.

Für den mobilen Einkauf per Tablet-PC nimmt Deutschland sogar einen Spitzenplatz ein. Der Tablet-PC hat hier PC und Notebook eingeholt. Satte 630 Euro beträgt der durchschnittliche Spitzenwert bei den Tablet-PC Einkäufen in Deutschland laut der Studie .

Chancen für mobile Webseiten

Webseiten, die auf den Mobile Commerce vorbereitet sind, haben gute Aussichten. Nicht optimierte Seiten frustrieren ein Drittel der Nutzer und mehr als ein Viertel der Nutzer würde öfter mobil shoppen, wenn die gwünschten Seiten fit für den Mobile Commerce wären.

Responsive Webdesign schafft Corporate Identity von Smartphone bis PC

Die Webseiten für den Mobile Commerce fit zu machen, ist gar nicht mal nicht so kompliziert. Das Responsive Webdesign ist hier die Lösung. Hierbei werden für unterschiedliche Endgeräte optimierte Layouts entwickelt und angepasst. Professionelle Anbieter nutzen dazu die Bottom-Up Strategie und gehen vom Smartphone-Layout über das Tablet-PC Layout bis hin zum Layout für Notebook und PC. Mit dieser Strategie bleiben weder die Usability noch die Corporate Identity auf der Strecke. Angepasste Schriftgrößen und Bilder werden durch spezielle Technologielösungen ebenfalls auf das jeweilige Device angepasst. Damit für jedes Gerät auch das passende Layout verwendet wird, kommen sogenannte Media-Querys zum Einsatz, die beim Endgerät Informationen über die Bildschirmgröße abfragen.

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