Öffnungsrate im E-Mail Marketing: Die mobile Strategie macht’s

Werden versendete Newsletter nicht gelesen, so ist dies für den Versender nicht nur ärgerlich, sondern auch verschwendetes Geld. Erstellen und Versenden sind schließlich mit Aufwand und Kosten verbunden. Return Path, ein namhafter E-Mail Intelligence Dienstleiter aus New York, trackt international Kampagnen und wertet diese in Reports aus. Versender erhalten aus den E-Mail Intelligence Reports genannten Analysen wertvolle Informationen zur Konzeption von Newsletter Strategien. Das Fazit der aktuellen Return Path Analysen lässt sich auf einen Punkt bringen: Newsletter werden immer öfter auf mobilen Geräten geöffnet.

Öffnungsrate oft abhängig von der Branche

Der Report zeigt eines ganz deutlich: Der Erfolg des Newsletters hängt oftmals von der Branche ab. Job-Offerten und Nachrichten hatten mit Öffnungsraten von 10 bzw. 9 Prozent im Report einen schlechten Stand. Newsletter aus der Finanzwelt waren im Studienzeitraum hingegen gefragt und wurden in knapp über 27 Prozent der Fälle angeschaut. Damit lagen diese gut 10 Prozentpunkte über der durchnittlichen Öffnungsrate von 17 Prozent. Mit 24,5 Prozent sind auch B2B Newsletter häufig von den Empfängern angesehen worden. Probleme machen dem E-Mail Marketing insbesondere das Misstrauen der Empfänger und die Angst vor SCAM. Auch Falscheinstufungen der Newsletter als Spam sind bei einigen Aussendern ein Problem, für das es durchaus Lösungen gibt.

Neben professionellen und renommierten Newsletter Aussendern als Klassiker spricht das Unternehmen auch noch eine neue Technik an. Als eine Waffe, um dem Sicherheitsbedürfnis der Empfänger entgegenzukommen, nennt Return Path den neuen Whitelist-basierenden Sicherheitsstandard DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting & Conformance).

„Spam-Hotspots“

Probleme beim E-Mail Marketing hat der Report für das 4. Quartal 2012 vor allem bei Newsletter Aussendern aus dem Bereich Autoersatzteile und -zubehör und sowie bei Computern und Elektroartikeln festgestellt. Newsletter von Shops in diesem Bereich werden mit 16 Prozent bzw. 13 Prozent besonders häufig als Spam von ISPs eingestuft. Das verschwendet unnötig Potenzial. Abhilfe kann nicht nur in diesen Branchen ein professioneller Dienstleister für den E-Mail Versand bieten. Gegenüber einer Low-Budget Lösung versprechen solche Anbieter die „Spamqoute“ zu minimieren.

Öffnen des Newsletters auf Mobile Devices liegt im Trend

Die letzten Reports für 2012 liefern ein klares Fazit: „E-Mail Marketing goes mobile“. Die Zahl der mobilen Öffnungen von Newslettern schreitet mit großen Schritten voran. Nach den Informationen von Return Path hat die mobile Öffungsrate im Zeitraum Oktober 2010 bis Oktober 2012 um 300 Prozent zugelegt. Die Warenkörbe bei mobilen Bestellungen sind zudem beachtlich, eine Optimierung der Newsletter für den Desktop und für mobile Endgeräte wird angeraten. Kaum verwunderlich: Sollen in Deutschland doch bereits 60 Prozent E-Mails täglich auf Smartphones nutzen.

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