Pagespeed messen – Rankingfaktor Seitenladegeschwindigkeit nutzen

Suche im Web

Bei Onpage SEO denken viele an interne Verlinkung, Meta Descriptions, Keyworddichte und das Erstellen von speziellen Landingpages, um die Sichtbarkeit des Online Projektes in den Suchmaschinen zu erhöhen. Doch die Onpage Optimierung umfasst mehr. So ist der Pagespeed ein vielfach vernachlässigter, wichtiger Ranking-Faktor. Der Test, wie es um den Pagespeed bestellt ist, ist einfach: Google stellt hierfür ein Tool bereit. Das Beste daran ist, dass das Tool dem Webmaster auch gleich praxisnahe Tipps für Optimierungen gibt.

Die Onpage Optimierung ist komplexer als mancher denkt. Mit dem Optimieren der internen Verlinkung und des Online Contents ist es längst nicht getan. Google und weitere relevante Suchmaschinen bewerten eine ganze Reihe von Onpage Faktoren mit teils maßgeblichem Einfluss auf die Positionen in den SERPS. Dazu gehört zumindest bei Google auch die Seitenladegeschwindigkeit – oft Pagespeed genannt.

Ladegeschwindigkeit ist wichtiges Thema bei Google

Das ist nicht erst seit gestern so. Im Jahre 2009 hat Google die Speed-Initiative ins Leben gerufen. Kurze Zeit nach dem Start der Initiative wurde der schon vermutete Ranking-Faktor praktisch offiziell bestätigt. Heute ist eine Suchmaschinenoptimierung ohne Pagespeed Optimization insbesondere bei so genannten hart umkämpften Money-Keys nicht mehr wegzudenken. Um auf die vorderen Plätze zu kommen, ist nicht selten auch ein guter Pagespeed wichtig. Daher gilt es, diesen zu kennen und ihn wenn nötig zu optimieren. Und Letzteres ist nicht selten der Fall.

Analyse mit kostenlosem Tool

Das Tools für den Speedtest von Webseiten gibt es kostenlos von Google. Das Pagespeed Tool PageSpeed Insights lässt sich ganz ohne Installation online nutzen. Der Zeitaufwand für den Check ist kurz und sollte von keinem Webmaster gescheut werden. Als Ergebnis liefert der Test dann nicht nur einen Geschwindigkeitswert auf einer Skala von 1 bis 100, sondern auch gleich noch Tipps für das Optimieren der Ladegeschwindigkeit.

Optimierungen fordern meist technisches Know-how

Die Tipps zur Optimierung sind für weniger technisch versierte Webmaster oder Shop- bzw. Portalbetreiber nicht immer leicht umzusetzen. Viele der Tipps, die helfen die Geschwindigkeit zu steigern, sind Maßnahmen zur Optimierung von CSS, HTML oder Server-Konfigurationen. Doch auch Bildergrößen können optimierungswürdig sein. Wer sich mit Grafikprogrammen gut auskennt, kann dies meist selbst erledigen – auch ohne großes, technisches Verständnis. Wer sich die Umsetzung der restlichen Optimierungstipps nicht selbst zutraut, ist in der Regel gut bei einem Fachmann aufgehoben. Fehler können hier nämlich auch fatale Folgen haben. Fehler in der Serverkonfiguration beispielsweise können im schlimmsten Fall sogar zum Ausfall der Webapplikation oder des Servers führen.

Manchmal hilft nur ein neuer Vertrag für den Webspace

Doch nicht immer sind alle Optimierungen durch den Webseitenbetreiber möglich. Manche Hoster bieten in bestimmten Hostingangeboten nur beschränkte Optimierungsmöglichkeiten. Auch kann der Server allgemein so leistungsschwach sein, dass alle Optimierungsversuche keinen guten Wert erreichen. Dann hilft meist nur ein Paket- oder Anbieterwechsel. Auch hierbei kann professionelle Hilfe gut sein. Wer nicht viel mit Hostingangeboten zu tun hat, der kann oft nur schwer bewerten, ob ein Angebot auch wirklich gut ist.

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