Rich Snippets im Überblick

Suche im WebDer Kampf um die Positionen in den Google SERPs ist nur die halbe Miete. Neben der Position sind gute Listeneinträge – auch Snippets genannt – gefragt, um den Suchmaschinennutzer zum Anklicken zu verführen. Bis vor Kurzem gab es dazu nur den Title, die URL und eine gelungene Meta-Description. Nun hat Google mit Rich Snippets nachgelegt und damit die Möglichkeit geschaffen, die eigenen Suchergebniseinträge interessanter darzustellen.

Selbst auf der ersten Position in den Suchergebnissen können Online-Shopbetreiber und Webmaster Chancen ganz leicht verschenken. Ursachen sind dann meist schlecht gewählte URLs, Title-Tags oder Meta-Descriptions. Doch das sind heute längst nicht mehr alle Möglichkeiten, um eine Website in den SERPs von der Konkurrenz abzuheben. Google hat vor einiger Zeit Rich Snippets eingeführt. Diese schaffen die Möglichkeit, die Listeneinträge informativer zu gestalten. Und da bisher gesamt betrachtet noch verhältnismäßig wenig Online Projekte Rich Snippets verwenden, ist es auch leicht damit aufzufallen und die Clicktrough-Rate zu erhöhen. Messbare Erfolge bestätigen dies: Einige Projekte konnten bereits mit Rich Snippets die Clicktrough-Rate um über 10 oder 20 Prozent steigern, ohne die Postion in den SERPs zu verbessern.

Für folgende Inhalte hat Google Rich Snippets vorgesehen:

  • Beurteilungen
  • Produkte
  • Rezepte
  • Musik und Video
  • Ereignisse

Daneben gibt es auch noch Rich Snippets für

  • Personen
  • Unternehmen und Organisationen

Rich Snippets kurz vorgestellt

Beurteilungen

Mit Beurteilungen können Produkt-Ratings kumuliert – dargestellt als Sternchen-Rating – in den SERPs präsentiert werden. Google kennt dabei sowohl Einzelberichte als auch aggregierte Berichte (zum Beispiel von mehreren Nutzern oder Käufern). Eigenschaften der Beurteilungen können insbesondere der (Produkt-)Name, das Rating, der Rater, das Datum (an dem die Beurteilung erfolgte) und ein kurzes Fazit sein. Bei aggregierten Beurteilungen können die Gesamtanzahl der Erfahrungsberichte auf der eigenen Seite und die Zahl der Personen, die ein Rating abgegeben haben, genutzt werden. Google nutzt diese Daten dann gegebenenfalls zur Anzeige direkt in den Suchergebnissen.

Produkte

Im Bereich der Produkte stellen die Rich Snippets Eigenschaften für ein Artikelbild und eine Artikelbeschreibung zur Verfügung. Zudem können Brand-Informationen (Markeninfos), Produktkategorie, eine Durchschnittsbewertung des Artikels und Details zum Angebot genutzt werden. Preis, Verfügbarkeit, Warenbestand, Artikelzustand (neu oder gebraucht) und Informationen zum Verkäufer können ebenfalls angegeben werden. Online-Shop Betreiber erhalten hiermit insbesondere umfangreiche Möglichkeiten dazu, die Präsentation in den SERPs zu optimieren.

Rezepte

Ähnlich wie auch bei den Rich Snippets für Produkte können bei den Rezepten Rating, Bild, Beschreibung und Rezeptverfasser angegeben werden. Zudem sind für Rezepte typische Angaben wie Koch- und Vorbereitungszeiten sowie Ernährungshinweise möglich.

Musik und Video

Bei Alben werden über Rich Snippets Hörproben in den Suchergebnissen angezeigt und verlinkt.

Ereignisse

Mit den Rich Snippets für Ereignisse können Konzerte und Veranstaltungen in den SERPs populär präsentiert werden. Rich Snippets Eigenschaften gibt es unter anderem für Dauer, Termin, Veranstaltungsort und Ticketkauf.

Personen

Mit diesen Rich Snippets werden Google insbesondere Informationen zu Beruf und Funktion, Organisationszugehörigkeit, soziale Verbindungen oder auch Kontaktdaten mitgeteilt.

Unternehmen und Organisationen

Für Unternehmen und Organisationen stellt Google die Möglichkeit zur Verfügung, Daten wie Name, Anschrift, Website und Telefonnummer leicht zugänglich zu machen.

Die Markup-Formate für Rich Snippets

Google unterstützt drei unterschiedliche Markup-Formate:

  • Mikrodaten
  • Mikroformate
  • RDFa

Empfohlen werden von Google Mikrodaten. Dabei handelt es sich um die HTML5-Mikrodatenspezifikation, die leicht in Webseiten eingebunden werden kann. Durch HTML Tags mit Attributen werden Elementen Namen zugewiesen. Hier zeigt Google an Beispielen, wie das funktioniert.

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