WDF*IDF in der Praxis

Contentstrategie für SEO

Wenn es um die technische Onpage Optimierung geht, ist kaum ein Thema zur Zeit so heiß wie WDF*IDF. Das Konzept und die Mathematik hinter dem kryptischen Term sollten dank moderner Taschenrechner und Tabellenkalkulation trotz Logarithmus nicht mehr zu kompliziert erscheinen. Zumindest auf den zweiten oder dritten Blick nicht mehr. Vielmehr steht die Frage im Raum: „Woher kommen die Zahlen, die für die Berechnung des Faktors IDF nötig sind?“

Betrachtet man den Namen, hat die „neue Keyworddichte“ aus Markting-Sicht gewiss nicht das Zeug zum Shooting-Star. Heiß diskutiert und bekannt ist die neue Funktion in der SEO-Szene dennoch. Setzt sie schließlich das Dokument in Relation zur Konkurrenz, wie der vorangegangene Beitrag WDF*IDF – Keyworddichte 2.0 näher erläutert. Daher sollten sich auch Hobby-Suchmaschinenoptimierer, Webshop-Betreiber und Dienstleister mit eigener Website mit der Alternativen zur Keyworddichte auseinandersetzen.

Zahlen für WDF*IDF zwingend nötig

Um die Formel in der Praxis zu nutzen, sind harte Zahlen unumgänglich. Und zwar mehr Zahlen als nur für die Dokumentenlänge und die Anzahl des fraglichen Keywords. Für den zweiten Part – also IDF – sind die Gesamtzahl der Dokumente und die Zahl der Dokumente, die den Term enthalten, notwendig. Anhaltspunkte für verwendbare Zahlen kann Google liefern, zeigt der Suchmaschinen-Betreiber doch die ungefähre Zahl der Ergebnisse für eine Suchphrase an. Das lässt sich zur Datenermittlung nutzen.

Google als Zahlenlieferant

Wird die Suchmaschine mittels „in“ mit einem der häufigsten Wörter im Deutschen gefüttert, so liefert Google einen Anhaltspunkt für die Gesamtzahl der Dokumente. Die Zahl der Dokumente, die das Keyword einer Suchanfrage enthalten, ermittelt der Suchmaschinenbetreiber ebenfalls. Das Keyword in die Suche eingeben und schon liefert das Frontend die Zahl der Dokumente. Allerdings berücksichtigt Google in den Ergebnissen meist auch bestimmte Synonyme oder Vertipper. Im eigenen Content berücksichtigt der WDF Algorithmus Synonyme nicht. Das macht diesen Ansatz etwas unscharf.

Tools bieten Komfort und liefern Zahlen

Hilfe versprechen Anbieter von WDF-IDF-Tools. Machen diese ihre Arbeit gut, so können Ergebnisse auch noch durch einen Korrekturfaktor optimiert sein. In einem solchen Fall wird auch von WDF*P*IDF gesprochen. Durch Tests und gute Entwicklungsarbeit können Anbieter professionelle Tools mit validierten und getesteten Zahlen anbieten. Das macht die Kosten für diese Plug-Ins schnell bezahlt. Auch für die Ermittlung des WDF sind Tools sinnvoll.

Ein bekannter Anbieter für ein WDF*P*IDF Tool ist EP-Solutions mit dem Projekt www.seolyze.com oder Onpage.org der Lauter Lustige Leute UG (haftungsbeschränkt). Für kleine Unternehmen rechnen sich die Tools nicht immer. Dann lohnt sich schnell der Agentur-Auftrag, zumal für ein ordentliches Seo mehr als nur ein WDF-IDF-Tool nötig ist.

Was kann WDF*IDF und was nicht?

WDF*IDF hilft die Onpage-Optimierung umzusetzen und verbindet diese mit einer kleinen Konkurrenzanalyse. Damit verliert die Onpage Optimierung die Scheuklappen. Ein Wunderwerk wird die neue SEO-Analyse aber nicht. Linkbuilding und weitere Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung werden durch WDF*IDF nicht überflüssig.

Mit Mühe, Fleiß und vielleicht auch etwas Glück kann die im Trend liegende SEO-Onpage Maßnahme jedoch helfen, Keyword-Perlen zu finden, die mit wenig Aufwand gute Resultate erzielen. Von einem Verzicht auf die Keyworddichte 2.0 ist daher abzuraten. Zumal für die Content-Produktion weiter auf die klassische Keyworddichte gesetzt werden kann, um die nötigen Ergebnisse beim WDF-Part zu erzielen. Sprich: Texter und Autoren müssen nicht zwangsläufig auf die WDF*IDF geschult sein.

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